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Ich weiß nicht, wieso ich euch so hasse, Fahrradfahrer dieser Stadt..."
Erwischt von Diana. [
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Um ehrlich zu sein: Fahrradfahrer habe ich nicht gesehen, keinen einzigen. Was vielleicht am Wetter lag. Typisch April im Mai - wohlig wärmende Sonnenstrahlen und postwendend die Knackwatschen in Form eines Gewitters. Aber das macht ja prinzipiell nichts, denn ohne die richtige Umwelt ist auch der schönste Tag für die sprichwörtliche Katz.
Mittwochs wieder mal ein bisschen Party und dort spontan erfahren, dass am nächsten Tag nach Freiburg gefahren würde. Bussifein, denk ich mir, und bin dabei.
Und Freiburg ist nett und schön, das kann man nicht abstreiten. Obwohl ich Tocotronic sehr schätze.

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Vielleicht ist es das, was Wohlstandskinder unter dem Terminus "Abenteuer" verstehen. Haben wir früher davon geträumt, indianaesk durch Wüsten zu stapfen und Feuersbrünste zu bezwingen, fühlen wir uns heute wie die Könige, wenn wir nach einer mehr oder minder durchzechten Nacht einige hundert Kilometer mit Regionalzügen reisen. Aber: Das ist gut so. Und: Man fühlt sich tatsächlich wie einer.
In Freiburg kann man etwa das Münster bestaunen. Ein riesig großes und 161 Meter hohes Manifest katholischen Glaubens.
Aber, prinzipiell geht es im ersten Moment darum, beeindruckt zu sein. Und das waren wir.

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Just, als wir lecker Kaffee trinken wollten, am Platz, in der Sonne, und dafür das Personal des Lokals gebeten hatten, doch bitte einen Tisch abseits der riesigen Schirme aufzustellen, kam der Regen.
Und noch einmal Diana. Sie hat definitiv das bessere Auge als ich... [
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Nach dem Guß stand die Frage im Raum, ob wir nicht weiter nach Konstanz pilgern wollten, um dort die Nacht zu verbringen. Dazu waren wir nicht mehr in der Lage. Das Leben zu genießen ist hie und da einfach zu anstrengend.
